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Einsparpotenziale in pneumatischen Anlagen erkennen und nutzen

Einsparpotenziale in pneumatischen Anlagen erkennen und nutzen

Bildquelle: Symbolbild / Kynny

Druckluft zählt in vielen Produktionsbetrieben zu den größten Energiekosten. Rund zehn Prozent des industriellen Stromverbrauchs entfallen auf die Erzeugung von Druckluft – in manchen Branchen sogar deutlich mehr. Gleichzeitig bleiben viele Einsparpotenziale im laufenden Betrieb ungenutzt. Dabei lassen sich häufig schon mit überschaubarem Aufwand Energieverbrauch und Betriebskosten dauerhaft senken.

Nicht jede Anlage benötigt den gleichen Druck

In vielen Unternehmen wird das gesamte Druckluftnetz mit einem einheitlichen Betriebsdruck betrieben. Tatsächlich benötigen jedoch längst nicht alle Verbraucher den gleichen Druck.
Oft reicht für einen Großteil der pneumatischen Anwendungen ein geringerer Betriebsdruck aus. Einzelne Maschinen oder Prozessschritte benötigen dagegen kurzfristig oder dauerhaft einen höheren Druck.

Genau hier liegt ein großes Einsparpotenzial: Statt das gesamte Druckluftnetz auf den höchsten benötigten Druck auszulegen, wird nur dort mehr Druck bereitgestellt, wo er tatsächlich erforderlich ist. Dadurch sinkt der Energiebedarf der Drucklufterzeugung deutlich.

Der Blick auf das gesamte Druckluftsystem

Energieeffizienz entsteht nicht durch eine einzelne Komponente. Entscheidend ist das Zusammenspiel aller Bausteine einer pneumatischen Anlage.
Dazu gehören beispielsweise:


Erst wenn diese Faktoren gemeinsam betrachtet werden, lassen sich Einsparpotenziale zuverlässig bewerten.

Das 4BAR-Factory-Konzept von SMC

Unser Systempartner SMC verfolgt mit der 4BAR factory einen ganzheitlichen Ansatz zur Optimierung pneumatischer Anlagen. Ziel ist es, den Leitungsdruck – dort, wo es technisch möglich ist – von beispielsweise 6 auf 4 bar zu reduzieren, ohne die Leistungsfähigkeit der Maschinen zu beeinträchtigen. Grundlage dafür ist eine detaillierte Analyse des tatsächlichen Druckluftbedarfs jeder einzelnen Anwendung.
Zu diesem Konzept gehören unter anderem:


In der Praxis lassen sich dadurch nicht nur Energiekosten reduzieren. Auch Leckageverluste nehmen ab, Komponenten werden geschont und der CO₂-Ausstoß sinkt. SMC nennt Einsparungen von bis zu 16 Prozent beim Energiebedarf durch die Reduzierung der Kompressorlast.

Beratung statt Standardlösung

Jede Produktionsanlage ist anders. Deshalb gibt es keine pauschale Lösung, die für alle Unternehmen gleichermaßen geeignet ist. 

Als Systempartner von SMC unterstützt die Sehrbrock GmbH Unternehmen dabei, pneumatische Anlagen ganzheitlich zu betrachten und Optimierungsmöglichkeiten aufzudecken. Gemeinsam analysieren wir den tatsächlichen Druckluftbedarf Ihrer Anwendungen, bewerten bestehende Komponenten und entwickeln wirtschaftliche Maßnahmen zur Verbesserung der Energieeffizienz. Oft lassen sich bereits mit vergleichsweise kleinen Anpassungen deutliche Einsparungen erzielen – ohne die gesamte Anlage umzubauen.

Energie sparen beginnt mit der richtigen Analyse

Ob Druckreduzierung, intelligente Druckluftaufbereitung oder moderne Pneumatikkomponenten – jede Optimierung sollte auf belastbaren Messwerten und einer fundierten Analyse beruhen.

Die Sehrbrock GmbH begleitet Sie dabei von der Bewertung Ihrer bestehenden Anlage bis zur Umsetzung geeigneter Maßnahmen. So entstehen Lösungen, die nicht nur Energie sparen, sondern auch die Prozesssicherheit und Zukunftsfähigkeit Ihrer Produktion verbessern.

Typische Einsparpotenziale in pneumatischen Anlagen

  • Betriebsdruck überprüfen
  • Leckagen beseitigen
  • Druckluftverbrauch messen
  • Druck nur dort erhöhen, wo er wirklich benötigt wird
  • Standby-Betrieb optimieren
  • Pneumatikkomponenten richtig dimensionieren
  • Luftverbrauch dauerhaft überwachen

Update: 27.07.2026